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Rund um Staatz...

Der Kalvarienberg „Der heilige Berg“

Eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit der Marktgemeinde Staatz ist der im Westen an der Bundesstraße 46 gelegene Kalvarienberg, der „Heilige Berg“ im Ortsgebiet von Enzersdorf. 

Auf dem wahrscheinlichen Hausberg aus dem 11. Jahrhundert wurde 1743 ein Kalvarienberg errichtet.     

Der „Heilige Berg“ ist ein Erdhügel unbekannter Herkunft. Zwei Vermutungen: Die erste Annahme sagt, der Erdhaufen sei ein Hügelgrab aus der Hallstattzeit um 750 v. Chr. Die zweite: es handelt sich um einen Hausberg aus dem 11. Jh. Beide Möglichkeiten wurden schon mit Funden belegt, aber nicht sicher bewiesen. 

Zitat aus der Chronik von Georg Markl: „1743 beschlossen die Gemeinden Staatz, Kautendorf, Enzersdorf und Ehrnsdorf auf dem „ohnweit Stätz vorhin lang öd gestandenen Waszenhügel“ einen Kalvarienberg zu errichten. Zur Vermehrung der Ehre Gottes und der öftermaligen Erwägung des bitterstens Leidens und Todes des Herrn“  Die Kreuzwegstationen, kleine Nischenbauten mit Pilastergliederung und geschweiften Giebeln, führen entlang eines spiralförmigen Weges auf eine Anhöhe. Oben erhebt sich auf geschwungenen Sockeln eine Kreuzigungsgruppe mit den Schächern sowie Maria und Johannes. 

Die Stationen wurden 1935 und 1966 restauriert. Die letzte Renovierung erfolgte 2002 unter Bürgermeister Leopold Muck und unter der Leitung von Karl Lapes mithilfe einiger örtlicher Vereine. In Zuge dieser Generalsanierung der gesamten Anlage wurde auch das in der Mitte des 20. Jahrhunderts verschüttete Heilige Grab wieder rekonstruiert und die Statuen von Steinmetz Lambert Eisenhut renoviert.